20170611 wasserwacht uebung 1Gemeinsame Übung von Wasserwacht und Rettungshundestaffel Straubing-Bogen

 

Die Suche von Vermissten, deren Versorgung und Abtransport: diese Aufgaben hatten die Kreiswasserwacht und die Rettungshundestaffel Straubing-Bogen als gemeinsames Ziel einer großen Übung am Samstag festgelegt.

Rund 60 Mitglieder trafen sich am Wasserübungsplatz der Bundeswehr. Von dort aus werden die Boote der Wasserwacht in die Donau geslippt und er-kunden das Gewässer. In der Zwischenzeit sammelt Kristina Artmann die Mitglieder der Rettungshundestaffel um sich und erläutert das Ziel der Übung: Hunde und Hundeführer werden mit den Booten auf das Wöhrd der Donau übergesetzt. Dort sind Mimen der Realistischen Unfalldarstellung des Jugendrotkreuzes an bestimmten Positionen versteckt. Die Hunde müssen die Jugendlichen finden, dann übernehmen die Wasserretter und Hundeführer die Versorgung. Anschließend werden die Patienten mit einem Boot zurück an Land gebracht.
Ausbilder Helmut Rothmann von der Kreiswasserwacht schwört seine Wasserretter ein: das gemeinsame Vorgehen mit der Hundestaffel ist für beide Seiten noch ungewohnt. Die Teamarbeit spielt eine große Rolle.
Anschließend geht’s aufs Boot: Wilma, die Hündin von Kristina Artmann genießt das Bootsfahren sichtlich. Auf dem Wöhrd angekommen, testet Art-mann den Wind und schickt den Rettungshund los. Nach wenigen Minuten zeigt ein Bellen: die Patienten sind gefunden. Eine realistisch geschminkte Risswunde am Arm der Mimin und ein Mime mit Schock müssen versorgt und wieder an Land gebracht werden. Hundeführer, Helfer und die Wasserretter kümmern sich gemeinsam um die Patienten, beruhigen sie und erklären jeden Schritt. Dann geht’s aufs Boot und über die Donau, wo die Kollegen des Rettungsdiensts übernehmen
Nach 5 Stunden Übung ziehen Rottmann und Artmann ein gemeinsames Fazit: Die Zusammenarbeit läuft gut, die Hunde haben Spaß am Bootsfahren und die Wasserretter haben sich schnell auf die tierischen Helfer eingestellt. Auch die Mimen sind zufrieden: egal ob Schock, ein Nagel im Fuß oder ein offener Bruch – die Retter haben sich gut um die Patienten gekümmert. Auch Bogens dritter Bürgermeister Fritz Bittner, der stellvertretenden Landrat Ferry Eckl und BRK-Kreisgeschäftsführer Jürgen Zosel waren voll des Lobes für die gemeinsamen Anstrengungen der Ehrenamtlichen. Fazit des Samstags: die Zusammenarbeit zwischen den Gliederungen wird ausgebaut

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